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Alvvid, der Hammer
Beschreibung
Spezies:

Aladanier

Geschlecht:

männlich

Haarfarbe:

blond

Augenfarbe:

braun

Körpergröße:

2,31 Meter

Besondere Merkmale:

rechter Flügel abgetrennt

Biografische Daten
Geburtsdatum:

3. September 1305 NAZ

Heimat:

Aladanien

Familie:

Syra (Ehefrau)

Beruf/Tätigkeit:

Soldat

Einheit(en):

Die Kû Bals

Bewaffnung:

zweihändiger Hammer

Zugehörigkeit:

Aladanier; Aladanisches Heer

Alvvid (sprich Alf-wid) war ein aladanischer Soldat in Der Krieg der himmlischen Völker. Er war Mitbegründer des berühmten Kû Bal-Trupps. Er zeichnete sich durch übernatürliche Größe und physische Kraft aus. 

Biographie

Frühe Jahre

Alvvid wurde als Sohn eines Soldaten in Nithri Tin geboren. Sowohl sein Vater als auch seine Mutter waren ungewöhnlich groß für die aladanische Rasse. Sobald er alt genug zum stehen war lehrte sein Vater ihn den Umgang mit dem Schwert. Doch seine größten Lehren beriefen sich darauf stets das Gute zu sehen, nie dem Bösen zu verfallen und vor allem immer Mitleid walten zu lassen wo es möglich war. Alvvid war geduldig und gelehrsam und entwickelte sich zu einem fleißigen Schüler seines Vaters, welchen er mehr als alles andere verehrte. 

Anfänge in Armee

Mit dem Alter von 15 meldete er sich ungewöhnlich früh für das aladanisches Heer. Er blieb stets ein Einzelgänger und suchte und brauchte keine Freunde. Er wuchs zu unnatürlicher Größe von 2,31 Metern heran und entwickelte ebenfalls außergewöhnliche physische Kraft. Bald war er der stärkste Mann im Ausbildungscamp und keiner konnte sich physisch mit ihm messen. Dann geschah etwas, das sein Leben für immer veränderte. Am 22. Juni 1322 NAZ brach Alvvid das erste mal mit einigen anderen zu seinem ersten richtigen Auftrag auf. Eigentlich war die Aufgabe sehr simpel, sie sollten den Brand in einem Bauernhof genau untersuchen und wenn möglich nach der Ursache forschen, doch sie gerieten in einen Hinterhalt der Droneien. Die unerfahrenen aladanischen Kämpfer wurden rasch niedergemäht. Alvvid und wenigen anderen gelang es in den Bauernhof zu flüchten. Alvvid hatte jedoch seine Waffe im Kampf verloren. Die Droneien, sich des Sieges gewiss, drangen mit viel Geschrei in das niedergebrannte Gebäude ein. Alvvid, nur mit einem Hammer bewaffnet, stellte sich ihnen entgegen. Seine Rüstung engte ihn jedoch ein und als ein Pfeil sie durchbrach riss er sich den Brustpanzer vom Leib. Mit nackter Brust und ohne Deckung hämmerte er fünf weiteren Droneien den Schädel ein. Ein sechster jedoch trennte ihm den rechten Flügel ab, so dass nur noch ein Stumpf übrig blieb. Alvvid tötete mit letzter Anstrengung auch diesen, bis ihn der Schmerz der äußert empfindlichen Nervenbahnen in dem zerstörten Flügel ohnmächtig werden lies. Als er wieder zu sich kam lag er in einem aladanischen Lazarett. Er hatte unmengen von Wunden im Gesicht und am ganzen Oberkörper. Neben seinem Bett lag ein kunstvoll verzierter zweiseitiger Hammer mit langem Griff. Von diesem Tage an kämpfte Alvvid nur noch mit diesem Hammer. Er weigerte sich von da an einen Brustpanzer zu tragen, da er sich von ihm eingeengt fühlte und der Meinung war, das sie nicht in der Lage waren Ferkampfwaffen aufzuhalten. In der gasammten Armee zollte man ihm für seine Taten den größten Respekt, Bewunderung aber auch ein gewisses Maß an Furcht. Er erfuhr erst sehr spät, dass Syra ihn vor den restlichen Droneien gerettet hatte.

Die Kû Bals

Als Larinias zal Shakal am 2. Februar 1323 NAZ in den Rang eines Offiziers erhoben wurde und Soldaten für seinen Trupp suchte, meldete Alvvid sich freiwillig und Larinias nahm ihn in den Trupp auf. Dieser Trupp aus den besten Kämpfern Aladaniens sollte später unter dem Namen Die Kû Bals im ganzen Land bewundert und verehrt werden. Alvvid fügte sich gut in den Trupp ein und gewann dort das erste mal Freunde auf die er sich verlies und die sich blind auf ihn verlassen konnten. Auch wenn sie seine Angewohnheit oberkörperfrei herumzulaufen eigenartig finden mochten so akzeptierten sie ihn bedingungslos als einen der ihren. Alvvid wurde von Feneinkis Tintra persönlich für bestimmte Taten innerhalb des Trupps geehrt und erhielt Auszeichnungen und Orden. Im Trupp gaben sie ihm den Spitznamen Alvvid, der Hammer und so wurde er auch unter dem Volk bekannt. Oft kehrte er zu seinem Vater nach Hause zurück um sich zu vergewissern, dass alles in Ordnung war. 

In Nithri Tin

Nach mehreren Jahren der gloreichen Taten und harten Kämpfen wurde der Kû Bal-Trupp im Jahr 1335 NAZ nach Nithri Tin beordert. Dort genoss Alvvid eine Zeit der Ruhe und kam auch seinen Eltern näher, die ja noch in Nithri Tin wohnten. Er fühlte sich dort wohl auch wenn es zurück in die Schlacht zog. Trotz seiner gloreichen Taten hatte man ihn noch nicht befördert, da er als unberechenbar und aufbrausend galt und man ihm keine große Verantwortung anvertrauen wollte. Schließlich wurde der Trupp, auf bitten des Volkes, zurück an die Front geschickt.

Mission nach Tin tan Dronei

Im Jahr 1349 NAZ wagte Alvvid unter der Führung von Larinias und in Begleitung fünf weiterer Mitglieder des Kû Bal-Trupps den Vorstoß in das Herrschaftsgebiet der Droneien. Es gelang ihnen in aller Heimlichkeit wichtige Informationen aus der Burg Tin tan Droneis zu entwenden und damit zu fliehen. Doch sie wurden aufgespürt und von Verun-Reitern verfolgt. Sie flohen und verloren zwei langjährige Freunde Alvvids. Ohne Aussicht auf Entkommen stellten sich die übrig gebliebenen fünf Kû Bals schließlich dem Feind. Luktur wurde von sechzehn Pfeilen niedergestreckt. Nun waren nur noch Larinias, seine beiden Brüder und Alvvid übrig. Sie lieferten den zwei Dutzend Reitern einen mutigen Kampf und töteten beinahe die Hälfte als Larinias Bruder Lintal tödlich verwundet zu Boden ging. Larinias verfiel in einen wahnsinnigen Zorn, was Alvvid bei ihm noch nie gesehen hatte, und stürzte sich ohne Deckung und Schild auf die Reiter. Mit Schlachtgeschrei kamen Alvvid und Larinias' verbliebener Bruder Lexat ihm zu Hilfe. In einem Kraftakt überwältigten sie die Reiter, nicht ohne viele Wunden erleiden zu müssen. Mit geschundenen Körpern schleppten sie sich über die Grenze zu Aladanien wo sie vom Wächter Krin Nirnums in Empfang genommen. Die Informationen waren gesichert und die Mission ein Erfolg. Alvvid  wurde in einer feierlichen Zeremonie, trotz aller Vorbehalte zum Hauptmann ernannt, blieb den Kû Bals jedoch treu. Alvvid trauerte lange seinen gefallenen Freunden nach und erlitt einen weiteren Verlust als seine Mutter am 21. Dezember 1349 NAZ von einer Krankheit dahingerafft wurde. Sein Vater, blind vor Trauer, nahm sich das Leben und eine Welt stürzte für Alvvid ein. Er blieb bei der einzigen Familie, die er noch übrig hatte, dem Kû Bal-Trupp unter der Führung von Larinias' verbliebenen Bruder, da Larinias zum General der aladanischen Armee ernannt worden war. 

Heirat

Um den Schmerz über seinen Verlust zu vergessen isolierte sich Alvvid von den restlichen Truppmitgliedern uns suchte jeden Kampf. Insegeheim hoffte er im Gefecht getötet zu werden, doch er war einfach zu gut. Bald schon hatte er auch die letzte Familie verloren, die ihm geblieben war. Nur ein Mitglied des Trupps hielt noch zu ihm und lies sich nicht von seiner Gleichgültigkeit abschrecken. Es war Syra, die seit langem eine geheime Leidenschaft für ihn hegte. Da wurde Alvvid bewusst, das sie eine der wenigen im Trupp war die wirklich wussten was Verlust und Schmerz bedeuten und er erkannte, dass er sie schon lange geliebt hatte und es sich nur nicht eingestehen wollte. Am 17. Dezember 1353 NAZ heirateten die beiden in Anwesenheit des gesammten Kû Bal-Trupps. Sie blieben dem Trupp jedoch treu und kämpften von da an Seite an Seite.

Persönlichkeit und Fähigkeiten

Persönlichkeit

Es gab nur wenige Menschen, die Alvvid etwas bedeuteten. Der wichtigste Mensch in seinem Leben war sein Vater gefolgt von seiner Mutter. Sonst scherte sich Alvvid um nichts um niemanden außer dem Kû Bal-Trupp und seiner späteren Frau Syra. Er hegte eine große Leidenschaft für das Kämpfen und große Taten. Er war überzeugt, dass Konflikte auf dem Schlachtfeld gewonnen wurden und nicht in den Worten der Botschafter. Er hatte ein gutes Herz und liebte alles was schön und rein war. Nach außen hin zeigte er sich verschlossen um als geheimnissvoller gewaltbereiter Kämpfer rüberzukommen. Er wollte nie ein Kommando über einen Trupp, denn es erschien ihm nicht als weise Leuten, die so viele Wesen getötet hatten wie er selbst, Verantwortung über andere Lebewesen zu geben. Selbst als Hauptmann blieb er dem Kû Bal-Trupp und damit seinen Freunden, treu und übernahm nie das Kommando über andere Soldaten. Selbst als ihm die große Ehre zuteil wurde das Angebot zu bekommen den Kû Bal-Trupp zu führen lehnte er ab. Er verachtete Feneinkis Tintra, nicht für seinen Charakter, dass er sich anmaßte über eine so große Menge zu gebieten. Er bewunderte jedoch den Heldenmut den Königs und dessen Furchtlosigkeit in der Schlacht. Noch mehr als er Feneinkis verachtete so hasste er Pasique Tintra, dessen Hang zur Tyrannei er von Geburt an zu hassen gelehrt worden war.

Fähigkeiten

Seine erstaunliche Größe und Kraft machten Alvvid zu einem der gefährlichsten Kämpfer in ganz Aladanien. Niemand vermochte den Hammer mit solcher Leichtigkeit und so schnell herumwirbeln wie er. Nicht wenige Droneien ergriffen die Flucht wenn sie ihn anstürmen kamen. Im Laufe der Jahre hatte sein Oberkörper eine natürliche Hornhaut entwickelt, die die Haut zäh und schwerer zu durchdringen machte. Natürlich hatte er eine deutliche Schwäche im Fernkampf, doch trotz seiner gewaltigen Größe und Masse war er erstaunlich flink und wich Pfeilen geschickt aus. Seine Narben wurden im Laufe der Jahre durch Pfeilwunden nur noch vergrößert, was ihn noch gefährlicher aussehen lies. Bei den Droneien war er unter dem Namen GuurSkarf (der große Hammer) bekannt und gefürchtet. 

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